Ursula von Leyen wollte als EU-Kommissionspräsidentin das Ressort für Migration und Asyl in das Ressort zum „Schutz der Europäischen Lebensweise“ umbenennen. Das finde ich aus mehreren Gründen problematisch. Zunächst wird behauptet, es gibt so etwas wie eine „europäische Lebensweise“, obwohl Europa als Kontinent extrem vielfältig ist. Europa stellt ein „melting pot“ der Kulturen dar, und„Rassistische Stereotypen im 21. Jahrhundert“ weiterlesen
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Zur Verantwortung von Individuen für gesellschaftlichen Veränderungen
Der Beitrag jedes einzelnen Menschen ist wichtig für ein soziales und nachthaltiges Zusammenleben. Der Streitpunkt ist der Weg, wie dieser Beitrag erreicht wird – individuell oder kollektiv. Gibt es so etwas wie eine individuelle Verantwortung für gesellschaftliche und soziale Veränderungen oder ist eine Veränderung nur im kollektiven Rahmen zu meistern? Als großer Rahmen sind zunächst„Zur Verantwortung von Individuen für gesellschaftlichen Veränderungen“ weiterlesen
Der moralische Freifahrtsschein
Neulich, im Gespräch mit Freundinnen, passierte mir folgende Situation: das Gespräch drehte sich um Auftritte von Musikerinnen bei Veranstaltungen, und es wurde angemerkt, dass ein Musiker bei einer Veranstaltung der SPD für einen achtminütigen Auftritt ein Honorar von 500 Euro erhalten hat. Schockierend für die Beteiligten des Gespräches war nicht das Honorar von 500 Euro.„Der moralische Freifahrtsschein“ weiterlesen
Der „ethische“ Westen
Das eurozentrisch ausgerichtete Feld der Internationalen Beziehungen benutzt die dichotome geografische Kategorie des Westens und der anderen Staaten entlang der Nord-Süd-Achse und reproduziert somit die epistemologische Unterdrückung nicht-westlicher Schulen und Autorinnen. Durch die Zweiteilung der Welt in die „westliche“ Gruppe und den „Rest“ wird der Teil der Welt, welcher den „Rest“ darstellt in eine einzige„Der „ethische“ Westen“ weiterlesen